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DFB-Schlamperei Regel-Panne bei Schiris

Quelle: Bild-Online: 11.09.2009 - 10:45 UHR
Von CHRISTIAN KITSCH

Stürzt ein kleiner Übersetzungsfehler die Bundesliga ins Chaos?

BILD enthüllt: Eine DFB-Schlamperei sorgt für falsche Regeln der Schiris!

dfb- Schlamperei: Regel-Panne bei Schiris

Im offiziellen DFB-Regelbuch für 2009/10 steht die fehlerhafte Regel 16


In Regel 16 (Abstoß) hat sich ein dicker Bock eingeschlichen. Dort heißt es: „Berührt ein Spieler nach einem ... Abstoß den Ball ein zweites Mal, nachdem dieser den Strafraum verlassen hat, aber noch nicht von einem Gegner berührt wurde, entscheidet der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß für das gegnerische Team...“

Im Klartext: Nimmt ein Mitspieler nach einem Abstoß den Ball an, muss er ihn direkt und mit nur einem Ballkontakt weiterspielen – sonst wird gegen ihn Freistoß gepfiffen! Hintergrund der Unsinns-Regel ist ein DFB-Übersetzungsfehler der englischen Fifa-Regeln. Gemeint ist nämlich nicht der Spieler, der den Ball annimmt. Sondern der Spieler, der den Abstoß ausführt.

 

Korrekt müsste es heißen: „Berührt der Spieler, der den Abstoß ausführt, den Ball ein zweites Mal ... entscheidet der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß...“

 

BILD macht Manfred Amerell (62) auf den Fehler aufmerksam. Der Schiri-Lehrwart: „Das ist ja lustig – ein eindeutiger Formulierungsfehler, den wir korrigieren werden. Natürlich müssen und werden sich unsere Schiedsrichter nicht daran halten, denn das macht ja absolut keinen Sinn.“

 

Zum ersten Mal gibt’s eine Regel, an die sich die Schiris NICHT halten dürfen.

 

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